AHCC - der Shiitake Pilz mit enormem Heilwirkungen #1

Der Shiitake Pilz wird als König der Heilpilze bezeichnet. Denn er steht aufgrund seiner beeindruckenden Heilwirkungen an der Spitze der weltweit wirksamsten Heilpilze. In China und Japan gilt der Shiitake schon seit Jahrtausenden als fixer Bestandteil der Hausapotheke.

 

Shiitake – Die Heilwirkungen

Der Shiitake (Lentinula edodes) ist nicht nur ein ausgezeichneter Speisepilz, sondern auch ein Heilpilz mit äusserst hilfreichen Heilwirkungen. Sein Name verrät, wo er sich am liebsten aufhält, denn während "Take" Pilz bedeutet, steht das japanische Wort "Shii" für den Pasania-Baum, die in Asien heimische Scheinkastanie. An ihrem Stamm wächst der Shiitake besonders gerne. Inzwischen wird er jedoch auf dem Holz vieler unterschiedlicher Bäume gezüchtet.

Ursprünglich ist der Shiitake in den Wäldern Chinas und Japans beheimatet und zählt dort seit mehr als 2.000 Jahren zu den wichtigsten Heilpilzen mit grossartigen Heilwirkungen.

 

Heilwirkungen in der TCM und in der japanischen Heilkunde

Der Shiitake zeichnet sich durch ein besonders weitläufiges Wirkungsspektrum aus. Während er in Japan z. B. bei Bluthochdruck, Magengeschwüren, Gicht, Verstopfung, Neuralgien und Krebs empfohlen wird, zählen in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) insbesondere Arteriosklerose, Leberleiden (z. B. Hepatitis), Diabetes, Masern sowie Anti-Aging zu den typischen Anwendungsbereichen. Dabei kann der Shiitake sowohl vorbeugend als auch bei bereits bestehenden Leiden wunderbare Dienste leisten.

Da der Shiitake in Europa nicht heimisch ist, hat es natürlich seine Zeit gedauert, bis er in unseren Breiten Fuß fassen konnte. Und doch wurden in Deutschland immerhin schon im Jahre 1909 die ersten Anbau-Versuche unternommen. Es sollte dann aber mehr als 60 Jahre dauern, bis der Shiitake in Europa und auch in Nordamerika Anerkennung fand. Seitdem ist seine Beliebtheit kontinuierlich angestiegen und es interessieren sich immer mehr Menschen – darunter auch viele Forscher – für seine Nähr- und Heilstoffe. Starten wir mit den Nährstoffen im Shiitake Pilz.

 

Shiitake: Hochwertiger Eiweißlieferant

Der Shiitake liefert etwa 2,2 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm. Interessant ist, dass sein Eiweiß alle essentiellen Aminosäuren (z. B. Leucin und Lysin) im ähnlichen Verhältnis wie Milch oder Fleisch enthält und daher eine hochwertige Eiweißquelle darstellt. Eine japanische Studie mit männlichen Erwachsenen hat überdies gezeigt, dass sich das Eiweiß im Shiitake – auch im Vergleich zu anderen Pilzen – durch eine besonders hohe Verdaulichkeit auszeichnet.

 

Shiitake enthält viel Kupfer

In Bezug auf die Spurenelemente glänzt der Shiitake insbesondere aufgrund seines hohen Kupfergehalts. Kupfer ist lebenswichtig, da gewisse Enzyme ohne Kupfer nicht funktionieren würden. So ist Kupfer z. B. an der Bildung von Bindegewebe und Blut sowie an der Funktion des Nervensystems beteiligt. Der empfohlene Tagesbedarf von Kupfer beträgt ca. 1 bis 2,5 Milligramm und so reichen rund 70 Gramm gekochte Shiitake Pilze aus, um ganze 72 Prozent des Tagesbedarfs zu decken.

 

Shiitake: Viel Vitamin B für Nerven und Stoffwechsel

Neben Vitamin B2, Vitamin B3 und Vitamin B6 enthält der Shiitake besonders viel Vitamin B5 (Pantothensäure) und damit viel Power für einen gesunden Stoffwechsel und gesunde Nerven. Der Tagesbedarf an Vitamin B5 liegt bei 6 Milligramm, den Sie mit nur 5 Shiitake Pilzen (ca. 65 g) bereits zu einem Viertel gedeckt haben.

 

Shiitake: Heilwirkungen bei Darmbeschwerden

Menschen, die mit einer Darmerkrankung oder mit chronischen Entzündungen zu kämpfen haben, können besonders gut von den Heilwirkungen des Shiitake profitieren. Sie leiden oft an einer Vitalstoffunterversorgung und sollten den Shiitake deshalb öfter auf ihren Speiseplan setzen. Außerdem regt der Shiitake die Verdauung an und übt auch auf die Darmflora einen positiven Einfluss aus. In einer Studie wurde aufgezeigt, dass der Heilpilz das Wachstum der für den Darm wichtigen probiotischen Bakterien fördert und aufgrund seiner antibakteriellen Eigenschaften auch gegen schädliche Erreger wie z. B. Candida albicans wirkt.

 

Shiitake: Eine interessante Vitamin-D-Quelle

In Mittel- und Nordeuropa leiden viele Menschen an einer Unterversorgung mit Vitamin D. Das Vitamin wird hauptsächlich unter der Einwirkung des Sonnenlichts in der Haut gebildet. In der sonnenarmen Jahreszeit kommt es daher in nördlichen Regionen häufig zu einem Mangel, der bestehen bleibt, wenn man sich auch im Sommer nur wenig im Freien aufhält. Niedrige Vitamin-D-Spiegel aber begünstigen nahezu jede chronische Krankheit und – sollte bereits eine bestehen – verhindern die Heilung derselben. Lebensmittel enthalten so gut wie kein Vitamin D und können daher auch nicht zur Deckung des Bedarfs herangezogen werden. Ausnahmen bestätigen jedoch auch hier die Regel: Denn neben manchen Fischarten und Fischleber (Lebertran) können auch Pilze zu Vitamin-D-Lieferanten werden, jedoch nur, wenn sie aus dem Freiland stammen und von der Sonne beschienen wurden. Finnische Forscher haben in einer Studie festgestellt, dass viele Pilze – darunter auch der Shiitake – einen bemerkenswerten Ergosteringehalt aufweisen und somit bedeutende Vitamin-D-Lieferanten sein können. Denn Ergosterin fungiert als Provitamin zur Bildung von Vitamin D. Der Tagesbedarf an Vitamin D wird offiziell mit 600 – 800 IE angegeben, inoffiziell mit 4.000 bis 8.000 IE. Untersuchungen haben nun gezeigt, dass 100 Gramm Shiitake-Pilze, die anfänglich nur 100 IE (2,5 µg) Vitamin D enthielten, ganze 46.000 IE aufwiesen, nachdem sie 2 Tage für jeweils 6 Stunden in der Sonne verbracht hatten (also dort getrocknet wurden). Somit würden 2 bis 10 Gramm Shiitake-Pilze ausreichen, um den täglichen Vitamin-D-Bedarf zu decken, natürlich nur, wenn der Pilz in der Sonne war. Da Shiitake Pilze auch bei Dämmerlicht gezogen werden können, weiß man beim Kauf nicht, ob der Pilz Vitamin D enthält oder nicht. Doch kann man die Pilze natürlich auch nach dem Kauf noch in die Sonne legen, wo sie sich sodann in eine Vitamin-D-Quelle verwandeln. Zwar hat man anschließend mehr oder weniger getrocknete Pilze, aber eben auch Vitamin D. Und ein gesunder Vitamin-D-Spiegel führt gleichzeitig zu einem starken Immunsystem.

 

Quelle: carna.shop