Formen des Diabetes – Teil 2.

Bei Diabetes mellitus unterscheidet man verschiedene Diabetesformen. Allen Formen gemeinsam ist ein dauerhaft zu hoher Blutzucker, man spricht auch von Hyperglykämie. Wichtig sind Diabetes mellitus Typ 1 und 2 und der so genannte Schwangerschafts- bzw. Gestationsdiabetes. Außerdem gibt es noch weitere, seltenere Diabetesformen. Bei Kindern ist Diabetes die häufigste Stoffwechselstörung.

 

Schwangerschaftsdiabetes

Unter Schwangerschaftsdiabetes oder Gestationsdiabetes versteht man einen dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegel der Mutter, der erstmals während der Schwangerschaft auftritt. Möglicherweise bestand der Diabetes aber auch schon unerkannt vor der Schwangerschaft. Etwa 4 % aller Schwangeren sind von einem Schwangerschaftsdiabetes betroffen, der unbehandelt erhebliche Gesundheitsrisiken für Mutter und Kind mit sich bringt. Meist tritt ein Schwangerschaftsdiabetes in der 24. bis 28. Schwangerschaftswoche auf. In dieser Zeit nimmt hormonbedingt die Insulinempfindlichkeit der Zellen ab und der Blutzucker kann leicht ansteigen. Bei Frauen mit Gestationsdiabetes steigt der Blutzucker während der Schwangerschaft jedoch deutlich über das normale Maß hinaus an. Nach der Entbindung normalisiert sich der Blutzucker wieder, allerdings entwickeln 30-50 % der Frauen in den Folgejahren Diabetes Typ 2 oder Typ 1. Ein Schwangerschaftsdiabetes scheint außerdem das Risiko für das Kind zu erhöhen, später übergewichtig zu werden und einen Diabetes Typ 2 zu entwickeln.

 

Folgende Risikofaktoren für die Entwicklung eines Schwangerschaftsdiabetes sind bekannt:

  • Alter über 30 Jahre
  • Diabetes in der Familie
  • Bluthochdruck
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Früher bereits aufgetretener Schwangerschaftsdiabetes oder die Geburt eines mehr als 4 Kilogramm schweren Kindes in der Vergangenheit

 

Weitere Diabetesformen

Neben den genannten gibt es weitere, eher seltene Diabetesformen. Diabetes kann beispielsweise durch Erkrankungen wie eine Bauchspeicheldrüsenentzündung, Hormonstörungen oder Medikamente ausgelöst werden. Zwei weitere Sonderformen sind LADA und MODY. LADA steht für „late autoimmune diabetes in adults“ und bedeutet, dass ein Typ 1 Diabetes vorliegt, der spät im Erwachsenenalter auftritt.


MODY bedeutet „maturity onset diabetes in the young“. Dieser Form liegen genetische Störungen des Glukosestoffwechsels zugrunde, die mit einem Diabetes mellitus verbunden sind und familiär vererbt werden.

 

Diabetes bei Kindern

Diabetes ist die häufigste Stoffwechselerkrankung im Kindesalter. Meist handelt es sich um Diabetes Typ 1, aber auch Diabetes Typ 2 wird beobachtet. Experten haben festgestellt, dass weltweit die Zahl der kindlichen Typ 1 Diabetiker zunimmt, vor allem bei Kleinkindern. Die Ursachen dieses Anstiegs sind bislang unbekannt. Nach aktuellen Schätzungen leben in Deutschland ca. 17.500 Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 14 Jahren mit einem Typ 1 Diabetes. In der Altersgruppe von 0 bis 19 Jahren sind etwa 30.500 Kinder und Jugendliche von einem Typ 1 Diabetes betroffen. Besorgniserregend ist auch die Zahl der Jugendlichen, die schon in jungen Jahren übergewichtig sind und in der Folge an Diabetes Typ 2 erkranken: Jährlich gibt es etwa 200 Neuerkrankungen. Experten fordern deshalb, bei Jugendlichen mit Adipositas einen Glukosetoleranz-Test durchzuführen, um schwere Folgeerkrankungen zu vermeiden.

 

Quelle: https://www.zuckerkrank.de/diabetes-typ-2/diabetes-typen

 

AHCC ist empfohlen bei:

Hepatitis, Myelom, Rhabdomyosarcom, Leberkrebs, Magenkrebs, Darmkrebs, Brustkrebs, Schilddrüsenkrebs, Eierstockkrebs, Hodenkrebs, Prostatakrebs, Oropharynx, Nierenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, HIV-Infektion, Zuckerkrankheit, Herzerkrankungen, langfristiger stressiger Zustand, im Falle von in giftiger Umgebung ausgeführten Tätigkeiten.

Weiter zum Produkt