Shiitake - Lentinula edodes #2

Der Shiitake wird als "König der Heilpilze" bezeichnet, da er vielseitig einsetzbar ist und einer der ersten Pilze war, die man bei uns als Heilpilz verwendete.

 

Ein weiterer Wirkstoff des Shiitake ist das hochmolekulare Polysaccharid Lentinan. Es wird vorwiegend klinisch als Immunthera­peuti­kum bei Tumorpatienten eingesetzt, da es die Immunantwort aktiviert und hemmend auf das Wachstum von Tumoren wirkt. Hochma­ligne Zellen haben einen Schutzmechanismus: Sie blockieren die Synthese von Typ TH 1-Zytokinen. Das Lentinan aktiviert auf alter­na­tivem Weg das Komplementsystem durch Stimulierung der Makrophagen und Aktivierung der TH 1-Zellen. Die ausgeschütteten IL-2 bewirken dann eine deutliche Unterdrückung des Tumorwachstums. So ist der Shiitake-Pilz eine Unterstützung vor allem für Krebs-Patienten, die sich noch nicht in einer schulmedizinischen Behandlung befinden. Es verwundert nicht, dass sein Wirkstoff Lentinan in Japan schon lange als Medikament für die Behandlung von Krebs zugelassen ist.

 

Seit 27 Jahren leide ich unter einer Fettstoffwechselstörung. Schon als ich 18 war, bekam ich zu meinen Blutfettwerten zu hören: LDL und Triglyceride zu hoch, HDL zu niedrig. Ich kann kaum noch sagen, wie viele Medikamente ich seitdem zur Regulierung des Cholesterinspiegels eingenommen habe. Weil ich unter den Nebenwirkungen litt, musste ich immer wieder zu einem anderen Präpa­rat wechseln. Zufällig erfuhr ich von einem Bekannten mit ähnlichen Problemen vom Shiitake-Pilz. Nach zweimonatiger Ein­nahme der Shiitake-Kapseln haben sich meine Blutfettwerte deutlich verbessert." Herr M. aus S., 45 Jahre

 

Aber außer dem Lentinan enthält der Shiitake noch andere Polysaccharide, die antikanzerogen und immunregulativ wirken. So können die ß-Glykane (Polysaccharide) des Shiitake auch körpereigene antioxidative Enzyme wie die Superoxiddismutase, die Katalase und die Glutathion-Peroxidase aktivieren. Dies ist bei der Entgiftung und zum Schutz vor Zellschäden und Entzündungen sehr wichtig.

 

In der westlichen Mykotherapie wird der Heilpilz Shiitake hauptsächlich zur Behandlung von Arteriosklerose und Durchblutungs­störung­en eingesetzt. Da durch den Shiitake über die Beeinflussung des Gefäßtonus die Durchblutung reguliert werden kann, wird er auch bei Migräne und Tinnitus erfolgreich verwendet.

 

Quellen

  • Sugiyama K., Akachi T., Yamakawa A.: "Hypocholesterolemic action of eritadenine is mediated by a modification of hepatic phospholipid metabolism in rats."; The Journal of Nutrition, Vol. 125 (8); 2134-44
  • Jianzhe Y., Mao X.: "Icons of Medicinal Fungi from China"; CRC Press; 1989
  • Hobbs, C.: "Medicinal Mushrooms", Botanica Press, 1995
  • Prof. Dr. med. Ivo Bianchi: "Moderne Mykotherapie"; Hinckel Druck, 2008

 

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